Auf ein Neues!
Angestoßen haben wir in der Neujahrsnacht mit Freunden und uns ein gutes neues Jahr gewünscht. Umso mehr als so viele Stimmen uns darauf einstellen, dass ein schwieriges Jahr vor uns liegt. Die Wirtschaftskraft unseres Landes wird zurückgehen. Das weltweite Wachstum ist schon an Grenzen gestoßen - mit nur bedingt vorhersehbaren Folgen für uns und alle anderen Menschen auf dieser Erde. Die Zeiten, in denen alles möglich schien, sind vorbei. Wir werden mit Einschränkungen und Grenzen leben müssen.
Dennoch haben wir angestoßen. In der Hoffnung, dass es für uns ganz persönlich doch ein gutes Jahr werden mögen. Ein Jahr, in dem wir und unsere Familien gesund bleiben oder wieder werden, in dem sich Freundschaften bewähren und wir Freude erleben können, die man nicht kaufen kann: bei einem Ausflug in die Natur zum Beispiel oder in der Gemeinschaft mit lieben Menschen.
Neben vielen eher negativen Prognosen steht auch dieser Satz am Anfang des neuen Jahres: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ Jesus hat ihn gesagt. Er ist voller Vertrauen auf die unendlichen Möglichkeiten dessen, der es gut mit uns Menschen meint. Da wo wir uns an unseren Grenzen stoßen, da kann Gott neue Wege eröffnen: Einer, dem bis jetzt nur sein Vermögen wichtig war, entdeckt eine andere Fülle des Lebens. Alte Feinde gehen Wege aufeinander zu. Menschen wachsen in der Liebe zu anderen über sich heraus. Ein eigentlich skeptisch ungläubiger Mensch fasst Vertrauen. Traurige werden fröhlich und Einsame finden Weggefährten. Alles das und noch viel mehr ist möglich bei Gott! Positive Überraschungen sind also auch in diesem neuen Jahr nicht auszuschließen!
Pastorin Anke Heger, Westercelle
