Mo., 08.10.2018

Celler Ökumene lädt am 28. Oktober zu "Franziskus" von Wim Wenders ein

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Die katholische Kirche wird von Skandalen erschüttert. Doch der Franziskus-Film von Wim Wenders füllte in diesem Sommer die Kinosäle. Was ist sein Geheimnis? Diesen Fragen wollten Vertreter der Celler Ökumene auf den Grund gehen und laden zu einem Kinonachmittag am Sonntag, dem 28. Okober um 17.00 Uhr in die Kammerlichtspielen Celle ein. Nach dem Film werden Superintendentin Dr. Andrea Burg-Lempart, Pater Thomas von der katholischen Kirche Hartmut Stiegler von der Ev.-Freikirchlichen Gemeinde sowie ein Jugendlicher über den Film sprechen.

Für seinen Porträtfilm „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ hat Wim Wender den Papst viermal zwei Stunden befragen können. Dabei saß Franzikus dem Filmemacher nicht direkt gegenüber, sondern sah ihn über den Monitor eines umfunktionierten Teleprompters, sodass der Papst direkt in die Kamera spricht. Diesen Auge-in-Auge-Szenen hat Wenders Ausschnitte aus Filmmaterial des Vatikans hinzugefügt: der Papst auf Reisen, er besucht Gefängnisse, Armenviertel oder Flüchtlingslager. Hinzu kommen weiteres dokumentarisches Material, etwa aus den Outtakes von Ai Weiweiss "Huma Flow, und kurze Schwarz-Weiß-Inszenierungen aus dem Leben des Franz von Assisi.