Di., 21.05.2019

Kindergarten Kapellenberg erfüllt sich Traum von einer großen Arche Noah

Kategorie: Allgemeine News

Wie lange der biblische Noah an seiner Arche gezimmert hat, wird im Buch Genesis nicht überliefert. Elke Constabel, die Leiterin der Kindertagesstätte Kapellenberg in Celle, weiß allerdings sehr genau zu sagen, dass es annähernd fünf Jahre gedauert hat, bis sich der Traum von einer Spielgeräte-Arche-Noah erfüllt hat. Am Freitag, dem 17. Mai war es endlich soweit:  Stadtkirchenpastorin Elisabeth Schwenke konnte im Beisein der künftigen Kapitäninnen und Matrosen, ihrer Eltern sowie aller Förderinnen und Förderer das Spielgeräteschiff stilgerecht taufen.

Der Traum einer eigenes für den Kindergarten konzipierten Arche-Noah zum Klettern und Spielen ist nach Elke Constabel lange gereift: „Wir wollten den Gedanken stärken, dass wir gemeinsam als Erwachsene und Kinder unterwegs in die Zukunft sind. Da kam die Idee auf, eine große Arche Noah auf unserem Spielplatz zu errichten. Wir - zusammen in einem Schiff unterwegs in die Zukunft, jede und jeder hat eine Aufgabe an Bord, die Fahrt in die Zukunft ist gefährlich, alle Kräfte werden gebraucht, alle sind eingeladen mitzufahren und der Regenbogen leuchtet als Symbol des Friedens über allen.“

Diese Idee hat die Erzieherinnen und Erzieher des Kindergartens und die Stadtkirchengemeinden angespornt, durch verschiedene Aktionen und Spenden die nötigen Spendengelder zu sammeln. Anfangs „dümpelte“ das Projekt etwas dahin, wie Elke Constabel zugibt, aber dann befeuerte die Stadtkirche den Bau der Arche, indem sie das gesamte Freiwillige Kirchengeld eines ganzen Jahres zur Verfügung stellte. Und am  Ende haben die Celler Round Tabler Anfang des Jahres die fehlende Differenz in Höhe von 4.600 Euro zum 30.000 Euro teuren Projekt gesponsert. Elke Constabel nach der Schiffstaufe: „Ich bin so froh, dass wir diese Projekt gemeinsam geschafft haben. Und unsere Kinder sind auch glücklich, dass sie jetzt auf spannenden Entdeckungsreise Seite an Seite mit Elefanten, Giraffen und Flamingos gehen können!“

Bilder:  Uwe Schmidt-Seffers