Mo., 02.03.2020

Stabwechsel in der Geschäftsführung der Diakonie Südheide

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Das Duo Böker und Fritze übernimmt Leitungsaufgaben von Maik Mengel -

Kürzlich wurde Maik Mengel, Geschäftsführer der Diakonie Südheide gGmbH, verabschiedet. Seit 2010 hatte er die Leitung der evangelischen diakonischen Einrichtung inne. Maik Mengel war 27 Jahre für den Celler Kirchenkreis in verschiedenen Aufgabenfelder tätig und wechselt nun zur Klosterkammer nach Hannover. Seine Aufgaben übernehmen nahtlos Andrea Böker und Maike Fritze, die ihrerseits über langjährige Erfahrungen in der diakonischen Arbeit verfügen.

Die 2007 gegründete gemeinnützige GmbH Diakonie Südheide ist als eine Einrichtung im Ev.-luth. Kirchenkreis Celle auf den beiden großen Arbeitsfeldern der ambulanten Pflege und der Psychosoziale Hilfen tätig. Künftig wird die Diakonie Südheide gGmbH von den beiden Geschäftsführerinnen Andrea Böker und Maike Fritze als Doppelspitze geleitet.  

Andrea Böker bringt für ihre neue Aufgabe eine 21 - jährige Berufserfahrung in verschiedenen Funktionen in der Diakonie mit.  In den letzten Jahren war sie als Leitende Pflegefachkraft der Diakoniestation Winsen (Aller) – Hambühren sowie als stellvertretende Geschäftsführerin mit dem Arbeitsschwerpunkt Bereich Pflege tätig. Die Diakonie Südheide gGmbH betreibt zwei ambulante Pflegedienste, die Diakoniestation Siloah in Celle und die Diakoniestation Winsen (Aller) – Hambühren, die in Stadt und Landkreis Celle Hilfeangebote für Menschen mit Pflegebedarfen in deren Häuslichkeit darstellen.  

Maike Fritze leitet seit sechs Jahren den Bereich der Psychosozialen Hilfen. Dieser Arbeitsbereich der Eingliederungshilfe kümmert sich um Menschen mit einer psychischen Behinderung. In verschiedenen Einrichtungen werden Menschen mit Handicaps unterschiedliche Betreuungs- und Unterstützungsleistungen bereitgestellt: Das Carl-Böttcher Haus ist eine besondere Wohnform, in der die Klienten rund um die Uhr betreut werden. Die Tagesstätte in der Fritzenwiese 117 bietet den Klienten Tagesstruktur und fördert sie, ihre Fähigkeiten trotz ihrer Einschränkungen wiederzuerlangen oder weiter auszubauen. Das Ambulant Betreute Wohnen begleitet die Klienten in Ihrem häuslichen Umfeld und unterstützt sie auch in Alltagsfragen. Der Intergrationsfachdienst ist für die Beratung von schwerbehinderten Menschen am Arbeitsplatz zuständig. In der Digitaldruckerei der Diakonie Südheide gGmbH steht das Thema Arbeits- und Belastungserprobung im Vordergrund. Eine Kontaktstelle, auch in der Fritzenwiese 117, bietet eine Anlaufstelle für Menschen, die soziale Kontakte suchen. Nach Anmeldung besteht auch die Möglichkeit, am Mittagessen teilzunehmen. Maike Fritze kommt ursprünglich aus der Wirtschaft. Ihre Arbeitsschwerpunkte waren Vertriebsleitung, Prozessorganisation und Projektmanagement in Unternehmen. Sie hat sich ganz bewusst entschieden, in den sozialen Bereich und ganz besonders in die Arbeit mit- und für Menschen zu wechseln, die mit Einschränkungen leben müssen.  Maike Fritze: „Mein Wunsch war es, nachhaltiger zu arbeiten – und dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen.

Foto: Ingo Misiak