Mo., 03.06.2019

Superintendenten aus dem Sprengel Lüneburg besuchen Zentrale von Brot für die Welt in Berlin

Kategorie: Allgemeine News

Leitende Geistliche aus dem Sprengel Lüneburg mit seinen zehn Kirchenkreisen haben kürzlich die Zentrale von „Brot für die Welt“ in Berlin besucht. Landessuperintendent Dieter Rathing zeigte sich danach „überrascht, wie breit Brot für die Welt auch politisch aufgestellt ist und sich beispielsweise für Menschenrechte engagiert.“ Er habe das Entwicklungswerk bislang vor allem über Einzelprojekte wahrgenommen, mit denen Brot für die Welt in der Weihnachtszeit um Spenden wirbt, sagte der Regionalbischof für die Gemeinden im nordöstlichen Niedersachsen.  

Regina Seitz (Berlin) und Uwe Becker vom Diakonischen Werk Niedersachsen hatten für die Gäste ein zweitägiges Studienprogramm zusammengestellt. Dabei ging es unter anderem um Projektarbeit, die beispielsweise Menschen in Kenia dabei hilft, Regenwasser zu speichern. Im Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte unterstützt das Werk Initiativen vor Ort - ein Beispiel für die politische Arbeit von Brot für die Welt.

Dass die Entwicklungszusammenarbeit erfolgreich ist, belegt die Tatsache, dass die Zahl der Menschen, die in absoluter Armut leben, tendenziell abnimmt. Grenzen der Hilfsmöglichkeiten zeigten sich indes in Diktaturen, erfuhren die Besucher. Auch Korruption stelle in vielen Ländern der Erde ein Problem dar. 

Anlass für die Einladung nach Berlin war das 60-jährige Bestehen des Entwicklungswerks der evangelischen Kirche in Deutschland. Um auf seine Arbeit aufmerksam zu machen, tourt Brot für die Welt ab Ende Juni mit einem Kleinlastwagen durch die hannoversche Landeskirche, das Motto: „60 Jahre – 60 Tage – 60 Orte“. Dabei will das evangelische Hilfswerk auch auf seine Bildungsarbeit verweisen, etwa Materialien für die Konfirmandenarbeit oder die Gestaltung des Erntedankfestes vorstellen. Am 12. August wird Brot für die Welt einen Informationsstand vor der Celler Stadtkirche aufbauen. 

Hartmut Merten

 

BU: Lüneburger Ephoren im Mai 2019 bei Brot für die Welt in Berlin, v.l.: Christian Berndt (Winsen/Luhe), Dr. Andrea Burgk-Lempart (Celle), Heiko Schütte (Soltau), Christian Berndt (Wolfsburg-Wittingen), Ottomar Fricke (Walsrode), Uwe Becker (Brot für die Welt, Hannover), Landessuperintendent Dieter Rathing, Christian Cordes (Lüneburg), Stephan Wichert-von Holten (Lüchow-Dannenberg), Christine Schmid (Lüneburg), Dirk Jäger (Hittfeld), Madlen Schneider (Brot für die Welt, Hannover) - Foto: Brot für die Welt