Mi., 26.07.2017

Vortrag von Ruth Ditlmann am 13.9. in der Kreuzkirchengemeinde über das „das Ende der Willkommenskultur“

Kategorie: Allgemeine News

Die Aufnahme von Geflohenen: eine persönliche und politische Herausforderung. Wie kann die positive Aufnahme von kulturell-verschiedenen, neuen Minderheitsgruppen erfolgreich verlaufen? Dieser Frage widmet sich Frau Ditlmann in ihrem Vortrag und wird einige sozialpsychologische Befunde vorstellen. Diese zeigen, wie tief verankert die Tendenz zur Vorurteilsbildung im Menschen ist. Weiterhin wendet sie sich der Rolle von politischen AkteurInnen zu, und stellt zur Diskussion, wie politische AkteurInnen Vorurteile ausnutzen oder dagegen ansteuern können. Anschließend wird sie ein aktuelles Projekt vorstellen, das untersucht wie die Rhetorik von PolitikerInnen zur „Flüchtlingskrise“ die Meinung von deutschen BürgerInnen beeinflusst. Zum Schluss stellt sie Frage zur Diskussion, ob und wie liberale Demokratien an grundlegenden menschlichen Schwächen und Ängsten scheitern bzw. wie sie diese im positiven Sinne überwinden könnten.  

Frau Ditlmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Veranstalter sind der Arbeitskreis Ausländer, das Diakonisches Werk Celle sowie das Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus. Mittwoch, 13.09.2017, 19.00 Uhr Kreuzkirchengemeinde,  Windmühlenstraße 45, 29221 Celle Der Eintritt ist frei. 

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! 

Kein Zutritt für Mitglieder und Sympathisanten von Parteien oder Gruppierungen der extremen Rechten, Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind. 

V.i.S.d.P.: Horst-Peter Ludwigs, Diakonisches Werk, Fritzenwiese 7, 29221 Celle