Die Blumlage war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts die Wohngegend, auf die das jüdische Leben in Celle beschränkt war. Sie waren weithin kleine Händler, aber auch eine Tabakfabrik wurde von Celler Juden betrieben. Die Celler Tuchhändler protestierten heftig gegen die Zulassung jüdischer Händler, weil sie um ihre Absätze fürchteten angesichts von deren niedrigen Preisen. Schließlich auch die Errichtung des jüdischen Friedhofs Am Berge, auch dies zunächst gegen den Widerstand der Klein Hehlener Bauern, die ihr Land dafür nicht hergeben wollten ...
Die Kirchengemeinde Klein Hehlen lädt am 25. August um 19:30 ins Bonifatiushaus, Bonifatiusstraße 13, ein. Renatus Treutler wird ein Panorama jüdischen Lebens aus über 300 Jahren Celler Stadtgeschichte zeichnen, dessen Spuren bis in die Gegenwart zu sehen sind.