Überschwemmungen in Pakistan: Eine Katastrophe ungekannten Ausmaßes: Mehr als ein Fünftel des Landes steht unter Wasser . Orte versanken vollständig in den Fluten, mehr als 890.000 Gebäude sind zerstört oder schwer beschädigt.
Die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe konzentriert sich auf die beiden Distrikte Charsadda und Nowshera im Nordwesten, die vollkommen unter Wasser stehen. In Charsadda haben nach ersten Schätzungen mindestens 44.200 Familien ihre Häuser und Lebensgrundlagen verloren, in Nowshera mehr als 12.000. 8 Millionen Menschen sind dringend auf Soforthilfe angewiesen sind. Am dringendsten brauchen die Menschen in Pakistan jetzt Trinkwasser, Nahrung und Medikamente. Die Helfer setzten alles daran, die Opfer des Hochwassers so schnell wie möglich mit Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser zu versorgen. Das Projektteam der Diakonie Katastrophenhilfe in Pakistan hat 25 mobile Wassertanks bereitgestellt, um die Wasserversorgung in überschwemmten Dörfern der Provinz Khyber Pakhtunkhwa zu sichern. 50 weitere Tanks folgen. Die Wassertanks fassen jeweils 4000 Liter. Die größte Gefahr für die Überlebenden sind zurzeit durch verschmutztes Wasser übertragene Krankheiten wie Cholera und Durchfall. Pro Person sind mindestens 2,5 Liter reines Trinkwasser vorgesehen. Der langjährige pakistanische Partner der Diakonie Katastrophenhilfe gewährleistet, dass Familien mit weiblichem Haushaltvorstand, mit älteren, chronisch kranken oder behinderten Angehörigen und jüngeren Kindern Hilfe erhalten.