Di., 13.04.2021

Abschied von Uwe Neumann

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Unser Foto zeigt von links nach rechts Astrid Bertram (verdeckt), Jürgen-Heinrich Zieseniß, Uwe Neumann, sowie Neumanns Ehefrau und Tochter.

Nach gut fünfjähriger Tätigkeit als Leiter des Kirchenamtes Celle ist Oberkirchenrat Uwe Neumann zum 1. April 2021 aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand gegangen. In einem Gottesdienst in der Klein Hehlener Kirche unter Coronabedingungen haben sich seine engsten Mitarbeiter*innen von ihm verabschiedet.

Neumann war zuständig für etwa 70 Mitarbeiter*innen und erster Ansprechpartner für die drei Kirchenkreise Soltau, Walsrode und Celle. „Wir verlieren mit Uwe Neumann einen versierten Amtsleiter, der über einen profunden Erfahrungsschatz verfügt und immer menschlich agiert hat“, sagt Celles Superintendentin Andrea Burgk-Lempart.

Neumanns berufliche Laufbahn begann 1986 im Kirchenkreisamt Burgwedel. 2001 fusionierte Burgwedel mit dem Kirchenkreisamt Burgdorf zum Ev.-luth. Kirchenkreisamt Burgdorfer Land – von 2003 bis 2015 mit ihm als Leiter.

Ein guter Organisator und Kommunikator sei er gewesen, sagt Jürgen-Heinrich Zieseniß, der zunächst gemeinsam mit Astrid Bertram die stellvertretende Amtsleitung innehatte und seit Neumanns Ausscheiden kommissarisch dessen Stelle besetzt. „Neumann suchte den Kontakt zu den Menschen und war dementsprechend gut vernetzt und informiert.“ Mindestens alle zwei Wochen, erinnert sich Zieseniß, habe er mit Astrid Bertram und ihm zusammengesessen und über die aktuellen Aufgaben und Projekte gesprochen. „Uwe Neumann war bei diesen Treffen immer sehr gut vorbereitet und hatte seine klare Meinung. Gleichzeitig war er flexibel genug, um sich in den manchmal sehr intensiven Sitzungen von anderen Lösungen überzeugen zu lassen.“

Die Ev.-luth. Kirchenkreise und die Mitarbeitenden des Kirchenamtes wünschen Uwe Neumann für die Zukunft alles Gute und bedanken sich für seine langjährige Arbeit. „Der Kirchenkreis Celle und seine Gremien haben ihm viel zu verdanken. Er hat uns sicher durch die Veränderungsprozesse manövriert. Für seinen Ruhestand wünschen wir ihm alles Gute“, so Burgk-Lempart.