Do., 25.02.2021

Barmherzig sterben dürfen – gnadenlos leben müssen? Zur Diskussion um ärztliche Hilfe zum Suizid

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Im Februar 2020 hat das Bundesverfassungsgericht in einem umstrittenen Urteil das Gesetz zum Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe außer Kraft gesetzt. Nun können Sterbehilfevereine auch in Deutschland aktiv werden, solange der Bundestag keine neue Regelung erlässt. Fast einhellig haben evangelische und katholische Kirche ihr Unverständnis dazu geäußert.

Dagegen begrüßte Landesbischof Ralf Meister die Entscheidung: Das mitunter unerträgliche Leiden Schwerstkranker gebiete es, aus christlicher Verantwortung nachzudenken über Wege vorzeitiger Lebensbeendigung – auch mit ärztlicher Hilfe.

An zwei Abenden soll es nun – kostenlos - die Gelegenheit geben, sich über dieses besondere Thema zu informieren, ins Gespräch zu kommen und sich eine Meinung zu bilden. Einbezogen werden die Sicht des christlichen Glaubens und ethische, juristische wie medizinische Aspekte.


Die Termine via Videokonferenz

  • Donnerstag, 11. März 2021 (20 bis 21:45 Uhr): Anspruch auf Suizid – ein Menschenrecht? / mit Rechtsanwältin Melanie Tegtmeier

  • Donnerstag, 18. März 2021 (20 bis 21:45 Uhr): Wie darf geholfen werden, wenn das Leben unerträglich wird? / mit Hausärztin Dr. Juliane Staudacher und/oder Dr. Klaus Hummel                                      


Anmeldungen für Zusendung des Teilnahme-Link an: michael.wohlgemuth(at)evlka.de