Fr., 30.12.2011

Vortrag in Synagoge Celle am 9. Februar zur Ausstellung: Harzburger Front. Im Gleichschritt zur Diktatur.

Kategorie: Allgemeine News

Im Zuge der Zuspitzung der gesellschaftlichen Widersprüche in Weimar und der Erfolge der Nationalsozialisten trat latenter Antisemitismus immer offener zutage. Diese Entwicklung zeigt der Vortragende am Beispiel des Kurortes Bad Harzburg, der für seine „Judenfreundlichkeit“ im Gegensatz zu manch anderen Erholungszentren bekannt war.

Markus Weber ist Gymnasiallehrer in Bad Harzburg und pädagogischer Mitarbeiter der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel.

Zeit:      Donnerstag, 9. Februar 2012, 19.30 Uhr
Ort:  Celler Synagoge, Im Kreise 24
Referent: Markus Weber, Bad Harzburg

Reinhard Rohde, Tim Wegener, Celle:
Celle im Nationalsozialismus. Ein zeitgeschichtlicher Stadtführer

Buchvorstellung

Seit einigen Jahren bieten die beiden Autoren regelmäßig historische Stadtrundgänge zum Thema „Celle im Nationalsozialismus“ an. In diesem Zusammenhang ist nun dieser zeitgeschichtliche Stadtführer entstanden. Das Buch gibt einen kompakten Überblick über die Geschichte Celles während der zwölf Jahre nationalsozialistischer Herrschaft.

Anhand von erstmals veröffentlichten Fotos werden Reinhard Rohde, Politikwissenschaftler, und Tim Wegener, Historiker, in das Thema des Bandes „Celle im Nationalsozialismus“ einführen.

Zeit:Donnerstag, 16. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ort: Celler Synagoge, Im Kreise 24

Referenten: Reinhard Rohde, Tim Wegener, Celle

Dr. Peter Schyga, Hannover: Die Formierung des „Rechtsextremismus der Mitte“ im Weimar der Wirtschaftskrise

Wer waren die Akteure der NS-Massenbewegung? Was waren Motive und Triebkräfte der SA- und Parteiaktivisten? Warum konnte die NSDAP überhaupt eine republikstürzende Kraft entfalten? Gestützt auf zeitgenössische Untersuchungen der politischen Soziologie, wird diesen Fragen nachgegangen. Dabei legt der Referent, ein ausgewiesener Kenner der Politik des Reichsnährstands, besonderes Gewicht auf die Zustimmung der Partei auf dem Lande und in kleineren Städten.

Peter Schyga betreibt als freier Historiker das Büro KLIOpes – zeithistorische Forschung und Publikation in Hannover; er ist 1. Vorsitzender des Spurensuche Harzregion e.V.

Zeit:                      Donnerstag, 23. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ort:                       Celler Synagoge, Im Kreise 24
Referent:            Dr. Peter Schyga, Hannover

Adressen

AMCHA Deutschland e.V., Markgrafenstr. 32, 10117 Berlin,Tel.: 030 - 280 980 38

Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Im Güldenen Winkel 8, 29221 Celle, 05141-933550

Gedenkstätte Bergen-Belsen, Anne-Frank-Platz, 29303 Bergen/Loheide, Tel. 05051 / 4759 -0

Celler Synagoge, Im Kreise 24, 29221 Celle, Tel. 05141-6958

Stadtarchiv Celle, Westerceller Straße 4, 29227 Celle, Tel. 05141-936000

Musikdarbietungen, Vorträge, eine Jugendbegegnung und Führungen in der Gedenkstätte Bergen-Belsen erinnern an die nationalsozialistischen Verbrechen, den Holocaust und dessen Vorgeschichte, ihre Opfer und die bis heute für die Überlebenden andauernden Spätfolgen. Deshalb finden einige Veranstaltungen in Kooperation mit dem Verein AMCHA Deutschland e.V. statt. AMCHA unterstützt in Israel Überlebende in vielfältiger Weise, vor allem durch psychosoziale Be­treuung.