Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Dachte sich auch Julia Dittel, Leiterin der Celler Bahnhofsmission und entschied sich dafür, am kältesten Wochenende des Jahres die Türen der Bahnhofsmission länger als üblich geöffnet zu lassen.
Normalerweise steht das Angebot der Bahnhofsmission am Samstag von 8 bis 12 Uhr zur Verfügung, doch an diesem zuückliegenden Wochenende boten Dittel und ihr Team an Ehrenamtlichen ihre Hilfe am Samstag und Sonntag von 8 bis 20 bzw. 22 Uhr an - für bedürftige Cellerinnen und Celler sowie Reisende.
Erst unter der Woche hatte Julia Dittel in der Kirchenkreiskonferenz von ihrem Plan berichtet, spontan meldeten sich Mitarbeiter*innen aus dem Kirchenkreis für einen späten Einsatz am Wochenende. Ergänzend zu den vielen tollen ehrenamtlichen Unterstützer*innen, die sonst das Angebot der Bahnhofsmission erst ermöglichen, stellten sich u.a. Superintendentin Andrea Burgk-Lempart oder Pastorin Carola Beuermann zur Verfügung.
"Ich bedanke mich herzlich für die Unterstützung, unser Angebot wurde sehr gut angenommen, fünf Menschen konnten wir sogar spontan eine warme Unterkunft für die Nacht besorgen", fasst Julia Dittel das Wochenende zusammen. Auch die Cellesche Zeitung schaute vorbei und würdigte die Arbeit mit einem ganzseitigen Bericht in ihrer Montagsausgabe.
Wer die Arbeit der Bahnhofsmission unterstützen möchte oder sich sogar vorstellen könnte, selbst als ehrenamtlicher Helfer vor Ort zu arbeiten, kann zu den üblichen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr, Samstag 8 bis 12 Uhr) einfach vorbeischauen, oder sich per Telefon (05141-22 226) bzw. per E-Mail (bahnhofsmission.celle@evlka.de) informieren.