Nach langer Vakanz: Kirchenkreis besetzt vakante Kreisjugendwart-Stelle

Nachricht 30. September 2026

Diakonin Inken Gerdes wird sich die Position mit Sonja Winterhoff teilen

Wenn sich ein ganzer Kirchenkreis freut, sind das ideale Voraussetzungen für den Start in einen neuen Job. Nach dem Renteneintritt der langjährigen Kirchenkreisjugendwartin Susanne Mauk Ende 2024 war die für die evangelische Jugendarbeit so wichtige Stelle lange Zeit vakant. Vor wenigen Tagen hat die ersehnte Nachfolgerin angefangen: Inken Gerdes heißt die junge Frau, sie ist 26 Jahre alt, Diakonin und stammt aus Bremen. Gemeinsam mit der erfahrenen Sonja Winterhoff wird sich Gerdes die Aufgaben teilen.

Die neue Kirchenkreisjugendwartin hat sich schon früh in ihrer Heimat in der evangelischen Jugend engagiert, dort diverse ehrenamtliche Aufgaben erfüllt und später durch einen Freiwilligendienst an einer deutschen Schule in Chile wichtige Erfahrungen für ihr Studium der Religionspädagogik und Sozialen Arbeit in Hannover gesammelt. Im vergangenen Jahr absolvierte sie ihr Anerkennungsjahr als Diakonin im Freiwilligendienst des Diakonischen Werks Hannover.

Für ihren neuen Job im Kirchenkreisjugenddienst wird Inken Gerdes von Hannover aus in die Herzogstadt pendeln, ihrer Motivation für den Start in der besonderer Rolle tut das keinen Abbruch. Mit ihrer halben Stelle als Kirchenkreisjugendwartin ist sie vorrangig für die Geschäftsführung, die Begleitung von Gremien wie den Kirchenkreisjugend-Konvent und konzeptionelle Arbeit zuständig. Außerdem für Jugendgottesdienste, Freizeiten und Bildungsangebote.

Für ihre Arbeit ist eine gute Zusammenarbeit mit dem Landesjugendpfarramt in Hannover wichtig, genauso wie eine Vernetzung über den Kirchenkreis hinaus. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Evangelischen Jugend, dazu wird Gerdes mit der bereits existierenden Social-Media-AG zusammenarbeiten. Am 1. Oktober 2026 geht außerdem die neue Homepage des Kirchenkreisjugenddienstes unter www.kkjd-celle.de online. Mit den anderen 50 Prozent ihrer Stelle wird sie sich um die Durchführung von Freizeiten und andere Aufgaben innerhalb der Jugendarbeit im Kirchenkreis kümmern.

Sonja Winterhoff übernimmt Aufgaben, die mehr Berufserfahrung benötigen: Dazu gehören die Fachberatung von Gemeinden, die Zusammenarbeit innerhalb des Kirchenkreises beim Thema Kinder und Jugendliche, sowie die Leitung der Peer-to-Peer-Seelsorge, einer niedrigschwelligen Begleitung und Seelsorge durch Gleichaltrige.

„Ich werde versuchen, so gut wie möglich in die Aufgaben hineinzuwachsen“, sagt die 26-jährige Gerdes, „in den kommenden Wochen geht es darum, dass ich mich orientiere und mir erstmal einen Überblick verschaffe, was alles im Detail auf mich zukommen wird.“ Unterstützung erhält sie dabei vom Team der Evangelischen Jugend, „die haben mich schon richtig toll aufgenommen“.

Angesprochen auf Ihre Schwerpunkte erwähnt Gerdes die „Begleitung von jungen Erwachsenen in dieser für sie so spannenden Zeit zwischen Schulabschluss, Ausbildung oder Studium, der ersten eigenen Wohnung“. Diesen Weg wolle sie mit ihrer Arbeit unterstützen und „dabei mithelfen, Angebote zu schaffen, damit junge Menschen den für sie nötigen Raum und Platz bekommen“.